Fitte Alte, fette Kinder und dazwischen die Babyboomer auf dem Weg zur steuersparenden Seniorenresidenz. Ein Land zwischen Lebensgier und Studiengebühr. Jeder im Wettbewerb gegen jeden, die Solidar- als Solitärgesellschaft.
Der Eberle schaut sich um. Überlegt, wie es gekommen ist, dass es so ist wie es ist. Sinniert, wie es werden wird, wenn es so wird, wie es vermutlich wird.
Er scheitert an der Deutschen Bahn, trifft alte Klassenkameraden, wirft
einen Blick ins Second Life und kommt zu dem Schluss: alles ist immer
irgendwie anders gleich.
Alle gehen, aber wo geht's lang? Wo versteckt sich die Vernunft? Wäre
Kant der Kategorische Imperativ eingefallen, hätte es damals schon RTL2
gegeben? Und vor allem, wie frei ist man, wenn man muss?
Dies und mehr im neuen Soloprogramm „Der Preis der Freiheit" von Stachelbär und Ex-Lach-und Schießer Michael Eberle.
Kritiken zum letzten Programm „Auszeit - der vierzigste Geburtstag":
"… Michael Eberle studiert die Schaltpläne des Lebens wie ein Ingenieur
die Metaphysik - nur um festzustellen, dass die ganze undurchsichtige
Kybernetik des Schicksals Chaos pur ist… Eberles Auftritt ist eine
bitterkomische Anstiftung zum Unglücklichsein." (Süddeutsche Zeitung)
"... Er kommt, spricht und lässt seine Zuhörer atemlos zurück…
Verbal-Akrobatik in höchster Perfektion kommt dabei heraus… Das ist von
so atemberaubender Klasse…, dass sein Publikum kaum zu kichern wagt…
klug ist das, durchdacht und hintergründig… Komisch. Bitter Komisch."
(Fürther Nachrichten)
"... Man kann sich der Faszination von Eberles Sprache, seinem Denken
nicht entziehen. Und er besitzt eine unbändige Kraft und auch Lust an
der Darstellung,…" (Schwäbische Zeitung, Rottweil)
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Auszeit - der vierzigste Geburtstag |
Mit "Auszeit" stellt Stachelbär und Ex-Lach- und Schießer Michael Eberle sein zweites Soloprogramm vor:
An seinem 40. Geburtstag nimmt er sich einen Tag lang eine Auszeit, denkt nach vorn, denkt zurück, überlegt, wer man alles werden hätte können, wenn eine andere Samenzelle zuerst ins Ziel geschossen wäre. Philosophiert über Gott und die Welt, überprüft seine Lebensentwürfe und kommt zu dem Schluss: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach einen Plan.
Wie ein Feuerwerk prasseln seine Gedanken auf das Publikum herab. Mit unglaublichem Wortwitz jagt er dem verlorenen Lebenssinn hinterher und sorgt dafür, dass es nicht wenig zu Lachen gibt. Ein hintergründiger Sprachphilosoph, scharfsinnig und feinfühlig. Immer kurz vor dem Scheitern, aber was macht das schon, wenn man nur gewillt ist, alles positiv zu sehen. Und wenn man sich immer wieder sagt: "auch Scheiße ist super", weil dann hat mans geschafft.
Kritiken zum Programm „Auszeit - der vierzigste Geburtstag":
"… Michael Eberle studiert die Schaltpläne des Lebens wie ein Ingenieur
die Metaphysik - nur um festzustellen, dass die ganze undurchsichtige
Kybernetik des Schicksals Chaos pur ist… Eberles Auftritt ist eine
bitterkomische Anstiftung zum Unglücklichsein." (Süddeutsche Zeitung)
"... Er kommt, spricht und lässt seine Zuhörer atemlos zurück…
Verbal-Akrobatik in höchster Perfektion kommt dabei heraus… Das ist von
so atemberaubender Klasse…, dass sein Publikum kaum zu kichern wagt…
klug ist das, durchdacht und hintergründig… Komisch. Bitter Komisch."
(Fürther Nachrichten)
"... Man kann sich der Faszination von Eberles Sprache, seinem Denken
nicht entziehen. Und er besitzt eine unbändige Kraft und auch Lust an
der Darstellung,…" (Schwäbische Zeitung, Rottweil)
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weiter …
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Seit über fünfundzwanzig Jahren ist er mit den Stachelbären unterwegs, seit vielen Jahren auch solistisch und im Duo mit seinem Freund Volker Bergmeister. Jetzt spielt Michael Eberle - der hintergründige Sprachphilosoph (SZ) - ein Programm mit Highlights aus verschiedenen Programmen und aktuelle neue Texte.
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Neues Duoprogramm: Im Stau |
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Ich steh jetzt mal da
Sie sind wieder unterwegs, die beiden Kabarettisten
Volker Bergmeister und Michael Eberle. Eigentlich sollten sie als
Stachelbär-Duo in wenigen Stunden auf der Bühne stehen, doch jetzt ist ihre
Bühne der Asphalt. Sie stehen im Stau – irgendwo zwischen Nirgendwo und
Überall, umringt von Blech und Chrom, Truckern und Tunern, Sonntags-Fahrern und
Gaspedal-Rittern. Kein Wunder, dass die Stimmung angespannt ist, es knistert
gehörig zwischen den beiden. Schließlich geht es um die Frage: Wer hat Schuld
an der Kurzzeit-Immobilität der beiden Satiriker auf Rädern? Der notorisch zu
spät kommende Fahrer Bergmeister oder aber sein meist bahnfahrender, zwar
verspätungserprobter, aber doch gänzlich Verkehrsstau ungeübter Beifahrer und
Bühnenkollege Eberle?
Und so stehen sie da, piesacken sich und machen sich Gedanken über die
mangelnde Bewegung einer mobilen Gesellschaft. Warum denkt man bei Stau aus dem
Nichts immer gleich an die große Koalition? Und warum gibt es an deutschen Autobahnen
nicht längst ein Unterhaltungsprogramm und einen Catering-Service für Menschen,
die in ihren Autos ausharren müssen? Sie machen sich Gedanken über individuelle
Ökobilanzen, kollektive Ökonomie in Zeiten der Wirtschaftskrise und blicken
schon einmal perspektivisch in die nächsten fünf Jahre. Und dann ist da ja noch
dieser komische Geruch? Woher kommt er, nach was riecht es da? Und hat der etwa
was mit dem Grund des Staus zu tun? Fragen über Fragen, die nach satirischen
Antworten suchen.
Das neue Programm der beiden Stachelbären bietet politisches Kabarett, bei dem
man auch herzhaft lachen kann und darf. Wie schon in ihrer letzten Produktion
„Baden gehen“, bei Fernseh-Auftritten in „Ottis Schlachthof“ oder im
„Satirefest“ sowie kürzlich in den Bayern 2 „radiospitzen“ beweisen
Bergmeister/Eberle, dass sie auf der Bühne bestens harmonieren, aber auch
lustvoll streiten können. Und sie zeigen, dass für sie nicht nur die
Verpackung, sondern auch Inhalte wichtig sind: Sie haben was zu sagen.
Selten hat zwei Stunden Warten im Stau so viel Spaß gemacht
Und so urteilt der Donau Kurier
(Pfaffenhofen) nach der Vorpremiere:
"Wenn
niemand kommt, machen wir uns einfach einen ruhigen Abend." Diese
Sorge der beiden Vollblutkabarettisten Volker Bergmeister und Michael
Eberle war umsonst. Die Vorpremiere für ihr neues Kabarettprogramm
"Wir stehen im Stau" am Samstag in der ausverkauften
Reichertshausener Gemeindebücherei wurde zu einem vollen Erfolg. Auch
nach zwei Zugaben wollte der Applaus der rund 170 Besucher kaum enden.
Nahtlos schlüpfen sie
mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik, Körperhaltung und Sprache von
einer Rolle in die nächste und bekommen immer wieder begeisterten
Szenenapplaus dafür. Schier grenzenlos ist dabei ihre Fantasie – bei
der positiven CO2-Bewertung eines Sportlers, der auf Milch und Rindfleisch
verzichtet oder bei dem Sketch, in dem der Finanzbeamte bei einem Bauern
wegen der neuen Erbschaftssteuer die Vieheinheiten detailliert festlegen
will. Aufs Korn nehmen die Stachelbären auch die Abwrackprämie oder die
Verstaatlichung der Banken als "brutalste Form des Kommunismus im
Kapitalismus".
Ideen für ihre
Zukunftsvision eines Staukabaretts haben Eberle und Bergmeister jedenfalls
mehr als genug. Bei so viel geistreichem Witz warten die Zuschauer sicher
gerne im Stau.
Baden gehen
Die Wirtschaft boomt, die Politik beschäftigt sich
mit sich selbst, die Stimmung im Lande ist wie immer schlecht. Und der
Aufschwung ist da, doch keiner merkt es. Gute Zeiten für das Kabarett, denkt
man. Doch der Konkurrenzkampf in der Kleinkunst ist groß. Die Auftritte sind
rar. Deshalb schrecken die beiden „Stachelbären" Volker Bergmeister und
Michael Eberle für ein Engagement vor fast nichts zurück. Und so schlagen sie
sich in ihrem Programm „Baden gehen!“ als Spaßmacher, Lückenfüller und
Pausenclowns durch. Caste sich, wer kann - sagen sich die Kabarettisten und
treten in den Wettbewerb um eine lukrative Tournee durch den Freistaat Bayern.
Das nunmehr zweite Duo-Programm der beiden Stachelbären - die schon bei
TV-Auftritten u.a. in „Ottis Schlachthof", beim „Satirefest" und beim
„Scheibenwischer" auftraten - ist ein spritziges Polit-Kabarett-Vergnügen
mit abgedrehten Wortspielereien, rasanten Dialogen und pfiffigen Analysen.
Wer also wissen will, wie man eine Politikerallergie behandelt, warum die
Aldi-Brüder zu den reichsten Männern der Welt gehören, warum Frauen heute statt
der Handtasche lieber eine Wasserflasche dabei haben, weshalb das flache
Mecklenburg-Vorpommern zu einem Seilbahngesetz kam und warum Hühner mehr Eier
legen, wenn sie Mozart hören, für denn ist das absurd-hintergründige Programm
der beiden Spaßmacher, die schon mehr als fünfundzwanzig Jahre durch die
Kleinkunstbühnen irrlichtern, genau das Richtige. Gerade in vermeintlich harten
Zeiten.
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Sie suchen noch ein Hotel? Dann schauen Sie doch rein ins „Hotel Europa". Das „Hotel Europa" ist keine gewöhnliche Unterkunft, hier wohnen Menschen aus bald 27 europäischen Nationen unter einem Dach und Tür an Tür.
Die einen zahlen für die Zimmer mehr, die anderen weniger; manche träumen davon, endlich rein zu dürfen; andere würden am liebsten so schnell wie möglich wieder ausziehen.
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weiter …
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